Vom Bienenstock in den Topf: Die transparente Reise unseres Honigs
Bei Honingwinkel sind wir davon überzeugt, dass man Honig erst dann richtig genießen kann, wenn man weiß, woher er kommt, wie er gewonnen und wie er verarbeitet wurde. Für uns ist Honig nicht nur ein Produkt; er ist das Ergebnis einer besonderen Zusammenarbeit zwischen der Natur, der Biene und dem Imker. Wir nehmen Sie gerne mit auf unsere Reise: vom Bienenstock bis zum Glas im Küchenschrank.
Die Biene steht an erster Stelle
Unsere Kette beginnt bei Imkern, die ein Herz für ihre Völker haben. Wir besuchen unsere Imker und ihre Kooperativen regelmäßig und stehen ständig mit ihnen in Kontakt. Bei uns gilt eine eiserne Regel: Zuerst die Biene und die Natur, dann der Mensch.
In einer Welt, in der die Produktion oft die höchste Priorität hat, entscheiden wir uns für einen nachhaltigen Ansatz. Unsere Imker sorgen dafür, dass immer genügend Honig für die Bienen selbst im Bienenstock verbleibt. Erst wenn die Bienen einen Überschuss haben, kommt der Rest zu uns. So bleiben die Völker stark, gesund und vital.
Vom Bienenstock zum Glas
Wenn der überschüssige Honig in den Bienenstöcken reif ist (sobald die Honigkammern von den Bienen mit einer Wachsschicht verschlossen wurden), wird er aus dem Bienenstock entnommen. Dies nennen wir die Honigernte. Sobald der Honig geerntet ist, wird er in Eimern oder Fässern in das Lager gebracht.
Anschließend wird der Honig in Gläser abgefüllt, etikettiert und gelagert. Da wir den gesamten Prozess selbst kontrollieren, können wir die Qualität jedes Tropfens genau überwachen.
Der Abfüllprozess: Pure Natur in Bewegung
Honig ist ein lebendiges Produkt, und das merken wir täglich beim Abfüllen. Kein Tag ist wie der andere, und das liegt an einigen faszinierenden Faktoren:
-
Flüssigkeit & Feuchtigkeit: Jede Honigsorte hat eine eigene Struktur. Der Feuchtigkeitsgehalt von Honig variiert normalerweise zwischen 17 % und 21 %, was sich direkt auf die Fließfähigkeit des Honigs auswirkt.
-
Temperatur: Die Umgebungstemperatur spielt eine große Rolle; je wärmer es ist, desto flüssiger wird der Honig.
-
Nie über 40 Grad: Um alle gesunden Enzyme und Aromen zu erhalten, wird unser Honig niemals über 40 °C erhitzt. Dies ist entscheidend für die Qualität, die Sie von uns gewohnt sind.
Wussten Sie, dass... selbst der niederländische Heidehonig flüssig beginnt? Obwohl Heidehonig viel dicker ist als andere Sorten, muss er flüssig genug sein, um aus den Waben geschleudert zu werden. Dieser Honig ist so dick, dass die Honigkammern sogar „angestochen“ werden müssen, um den Honig gut schleudern zu können. Erst nach einiger Zeit beginnt auch dieser Honig zu kristallisieren, wie jeder Honig dies irgendwann tut. Dadurch erhält der Honig seine charakteristische, feste Struktur.
Ehrlichkeit in jedem Glas
Ob Sie sich für einen sanften Blütenhonig oder einen kräftigen Heidehonig entscheiden, Sie wissen, dass Sie bei Honingwinkel ein Produkt wählen, das mit Respekt vor der Natur behandelt wurde. Keine versteckten Zusätze, keine übermäßige Erhitzung, sondern einfach pure Leidenschaft: kalt geschleuderter Honig im Glas.